Michael  Josef Dieck

Josef Dieck wurde am 6. Januar 1904 in Mönchengladbach geboren. Seine Eltern waren Heinrich und Maria Dieck (geb. Bauer). Nach dem Kunststudium in Berlin  und Düsseldorf  wirkte er ab 1928  als Lehrer in Sigmaringen, Prüm uns schließlich Mayen. Dort unterrichtete er seit 1934 bis zu seiner Pensionierung.  Nach seiner Pensionierung konnte er sich ganz der Kunst widmen. Bis kurz vor seinem Tod  war er kreativ.  Besonders viele Mosaike schuf er. Ein paar will ich hier zeigen.

 

Bilder von Michael Josef Dieck

Zu den Bilder


Mosaike

 

Hahn in Krefeld

Hahn in Krefeld. Künstler Josef Dieck


Der erste große Hahn, den er schuf , ist in Krefeld  im Garten der Vaderstraße 70 der Architekten Busch.  Warum er so oft Hähne darstellte, weiß ich nicht. Wahrscheinlich weil es viele Hähne als Mosaike gibt. Der Hahn hat viele symbolische Bedeutungen. Er verkündet den neuen Tag. Ist daher ein Zeichen für einen Neuanfang.  In Aquileia kämpft der Hahn mit der Schildkröte. In Aquileia ist der Hahn das Symbol des Lichtes und die Schildkröte das Symbol der Finsternis.


Auf der Terrasse in  Daun Friedensstraße 1 hängt der folgende Hahn. Er wurde  ungefähr 1953 gemacht. Damals baute das  Ehepaar Annemarie und Hans Bartholomé das Haus.   Der Hahn verkündet  einen neuen Morgen, Zeichen für einen Neuanfang . Die verwendeten Scherben sind Bruchstücke von Keramik und Glas.  Es passt zu dem Neuanfang 8 Jahre nach dem Krieg. Aus Zerbrochenem  wird Neues Schönes geschaffen.  Wenn wir beginnen verwenden wir Scherben von Vergangenem. Schon die Natur macht das so. Unsere Sonne ist entstanden aus den „Scherben“ einer Supernova. Aus der Explosion eines Sternes, der vor unserer Sonne „lebte“.  Ein Baum besteht aus den Bäumen und Pflanzen, die vor ihm waren. Wir bestehen aus Wesen, die vor uns die Erde bevölkerten.

Hahn in Daun. Künstler Josef Dieck

 


Ein Pfau

Auch der Pfau ist  auf der Terrasse in Daun.  Pfau und Hahn sind als Paar geplant, denn sie haben die gleichen Maße. Der Pfau  ist viel kunstvoller als das Werk in  Krefeld. Schauen wir  genauer hin, so erkennen wir  zwei Vögel. Einer ist der weiße Schatten der Hauptfigur. Auch sind die Linien des Vogels im Andamento nachgezogen. In der christlichen Symbolik gilt der Pfau als Symbol der Auferstehung. Er ist deswegen auch auf vielen altchristlichen Sarkophagen abgebildet. Ich glaube nicht, dass Josef Dieck daran gedacht hat. Aber natürlich kannte er die häufige Verwendung in alter christlicher Kunst.

Pfau auf der Terasse in Daun. Künstler Josef Dieck.

Auch der Pfau kommt in der christlichen Symbolik oft vor. So gibt es in St. Clemente in Rom im Mosaik der Apsis einen Pfau.

Blumenfenster

Das folgende Detail stammt von einem Blumenfenster. Er hat geschnittene Fließen verwendet. Nur rechteckige Steine kommen vor.

Detail eines Blumenfensters in Daun. Künstler Josef Dieck


Ein Spiegel

Ein 12 eckiger Spiegel. Der Rand ist Palisanderfurnier gewachst.

Ein Spiegel. Künstler Josef Dieck

 

Ein exzentrischer Spiegel

Einexzentrischer Spiegel. Künstler Josef Dieck

Der Spiegel ist nicht im Zentrum des Kreises. Die Dreiecke sind meist selber Spiegel. In einem dieser Dreiecke spiegelt sich der Fotograf. Leider ist das Bild bei Kunstlicht aufgenommen. Es ist sehr schwer die beindruckenden Originalfarben wiederzugeben. Viele Gold- und Porzellanscherben wurden verwendet.
 

Spiegel in Münster
Ein Spiegel in Münster. Josef Dieck

Ein Spiegel in Münster. Josef Dieck

 
Sonne

Diese Sonne besteht aus vielen Einzelrechtecken. Sie ist wahrscheinlich das größte Mosaik von Josef Dieck. Es befindet sich in Mayen in der Polcher Straße 27.


 

Sonne an einer Hauswand. Künstler: Josef Dieck

 


Ein Konkavspiegel

Ein Konkavspiegel. Künstler Josef Dieck

Der Spiegel ist wie eine Welle. In der Mitte der Konkavspiegel wie ein Wellenberg. Kreisförmig um diesen Berg breitet  die Wellen aus. Wie wenn ein Stein ins Wasser fällt. Im Zentrum spiegelt sich der Raum in dem er hängt. Der Spiegel ist in Groß-Gerau. 

Detail des gewellten Spiegels. Künstler Josef Dieck

Ein Detail des gewellten Spiegels. Wie man sieht ist es scheinbar nicht ganz einfach die Originalfarben in der Fotografie zu treffen. Viele Scherben aus Gold oder Kupferglas wurden verwendet.


Der Künstler betrachtet sichtlich zufrieden sein Werk.

 


Intarsie und Glasmosaik in Groß-Gerau Dornberg. Künstler Josef Dieck.

Holz und Glas gemischt. Die Maserung im Holz wird in den Wellen aus Glas aufgegriffen.


Ein Mosaiktisch in Groß-Gerau: Künstler Josef Dieck

 


Runder Tisch

Mosaiktisch. Künstler Josef Dieck


 


Sternzeichentisch

Tisch mit Sternzeichen. Künstler Josef Dieck.

Ein großer Tisch mit den Sternzeichen. Er weist auf die  Zeit und den Kosmos hin. Das ist ein uraltes Motiv. In vielen gotischen Domen wird dieses Motiv gezeigt. Beispielsweise in Chartres gibt es in Fenstern und Portalen solche „Kalender“. Sie weisen auf den Herrn und Schöpfer aller Zeiten hin.

Der Löwe ein Detail des Tisches:

Der Löwe. Detail des Sternzeichentisches. Künstler Josef Dieck

Jungfrau. Detail aus Sternzeichen. Werk von Josef Dieck

Waage. Detail des Sternzeichentisches. Josef Dieck

 


Der Skorpion

Der Skorpion. Josef Dieck

Der Skorpion. Ein Detail des Sternzeichentisches.

Schütze- Zentaur: Josef Dieck

Steinbock. Josef Dieck

Wassermann. Künstler Josef Dieck

Fische. Detail des Sternzeichentischs. Josef Dieck

Widder. Detail des Sternzeichentisches. Josef Dieck

Zwillinge. Detail des Sternzeichentisches

 

Krebs. Detail des Sternzeichentisches. Josef Dieck

Ein großer Spiegel
Ein großer Spiegel. Künstler Josef Dieck

Ein gro0er Spiegel. Künstler Josef Dieck

Details zu diesem Spiegel:

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Detail zum gro0en Spiegel. Künstler Josef Dieck

Detail 2 zum großen Spiegel. Künstler Josef Dieck.

Detail 2 zum großen Spiegel. Künstler Josef Dieck.

Auch hier werden alle möglichen Scherben verwendet. Links unten ist der Griff einer Zuckerdose aus Porzellan .

Eine Kette von Fischen

Ein Kette von Fischen. Die Fische ändern die Richtung wie sie schwimmen. Als ob sie von einer Welle getragen würden.

 

 

Fische auf einer Welle schwimmend. Künstler Josef Dieck

 

 


 

 


Auch ein Fries mit Fischen. Hier wurde unter anderem ein Porzellangeschirr verwendet.

Auch ein Fries mit Fischen.

Auch dies sind Fische. Josef Dieck

In dem folgenden Fisch ist das große Auge ein Spiegel. Raffiniert wie die Luftperlen aus Perlmutt   nach oben blubbern.

Fantasiefisch lässt Luftblasen aufsteigen. Künstler Josef Dieck

 


Halbedelsteine

Die folgenden Beispiele leben vom Gegensatz zwischen Geschliffenem und gewöhnlichen Gestein. Dadurch wird der eingefasste Halbedelstein hervorgehoben.  Spannung zwischen Ordnung und Unordnung.

Halbedelstein mit Schiefer und Glas. Künstler Josef Dieck

Halbedelstein gefasst in Kies und Sand:Künstler Josef Dieck


Halbedelstein zwischen Glas und Schiefer. Künstler Josef Dieck

Leider gibt das Foto nur schlecht den Glanz des Halbedelsteins im Zentrum wieder.

Haledelstein von Steinen und Glas umgeben. Künstler Josef Dieck.

Tischplatte

Auch in der folgenden Tischplatte wurden Steine der verschiedensten Sorten verwendet. Es gibt Keramik Glas Natursteine Flaschenglas. Außerdem werden diese Glassteine in den verschiedensten Größen eingesetzt.Daher rührt die ungeheure Lebendigkeit. Aber dennoch ist Ordnung groß. Es werden fast nur rechteckige Steine verwendet und die Komposition ist ganz einfach.

Tischplatte. Künstler Josef Dieck

 

 


Eine weitere Tischplatte

Tischplatte. Künstler Josef Dieck


 

Zwei Hähne bekämpfen sich oder diskutiere. Da sie sich nicht berühren deute ich es lebhafte Diskussion. Beide sprechen gleichzeitig.

Zwei Hähne diskutieren oder Streiten. Oder sind es zwei Untiere? Künstler Josef Dieck

 

Hähne. Künstler Josef Dieck


Ein Elefant an einer Hauswand in Siegburg

Ein Elefant in Siegburg/Bonn. Künstler Josef Dieck

Alle möglichen Scherben werden verwendet. Flaschenböden Kermaik Glas…